Wie schnell doch die Zeit vergeht. Nun bin ich schon wieder eine Woche in Wien. Meine Gedanken tragen mich immer wieder zu Euch, wo ihr wohl im Augenblick seid? Ich lese aufmerksam Dieter's Tagebuch und freue mich. Ich kann mir bildlich vorstellen, die Landschaft, die Leute, alles was er in Worte fasst.
Zuversicht wünsche ich Euch für die Durchreiseerlaubnis in Syrien. Wäre echt schade, wenn die geplante Friedensradtour an den behördlichen Hürden scheitern würde. Nein ganz bestimmt lassen sie Menschen, wie ihr es seid - mit der Intention für den Frieden ein Zeichen zu setzen, passieren. Bleibt alle gesund und ich freue mich auf ein Wiedersehen.
Es freut mich von ganzem Herzen, dass Ihr nun um Haaresbreite dem Ziel der Friedensradfahrt nahe seid.
Meine Nachbarn, die sonst mit der Kirche wenig am Hut haben, lesen interessiert die Informationen auf der homepage. Ja sogar einen Ordner über sämtliche Medieninformationen hat sich einer angelegt. Sie sind über den Bericht im Bezirksjournal auf die Friedensradfahrt aufmerksam geworden. Eine alte Frau sprach mich an: "na du Weltenbummlerin wieder im Lande, wenn sie Zeit haben würde ich mich freuen, wenn sie mir von der Reise erzählen." Auch in der Schule meines Kindes sind viele begeistert. Gespräche mit Interessierten, die mitfahren möchten, falls es eine Wiederholung, bzw. Fortsetzung der Intention geben sollte, haben sich gemeldet.
Ich würde gerne die Ankunftzeit am Samstag und Sonntag Eures Rückfluges wissen. Ich habe vor mit dem Fahrrad zum Flughafen zu kommen.
Die Macht des Mititärs, der Regierungsgewalt wird durch das Vertretungsverbot offensichtlich - ja Kriegsstimmung, Befehle befolgen. Mir scheint in einem Getho werden die Palästinenser eingegrenzt. Genozide, systhematische Morde. Friedensarbeit ist notwendig.
ich habe ein Gedicht geschrieben.
Geliebt sind wir Geliebt bist Du Geliebt bin ich
Ich lebe in der Hoffnung Die Saat der Liebe trägt Früchte - eines Tages Friede gedeiht mit Liebe Ich lebe in der Hoffnung, im Glauben, dass die Liebe niemals vergeht.
"Die Menschen haben in der Geschichte Auf der ganzen Welt Immer wieder Enklaven der Liebe geschaffen Durch aktive Solidarität und mit Blick auf eine umfassende Befreiung der Völker, der gesamten Menschheit.
Um dieses neue Gesellschaft zu schaffen, müssen wir die Hand in Freundschaft ausstrecken, ohne Bitterkeit, ohne Hass, auch wenn wir zugleich in unserem Bemühen um die Verteidigung der Wahrheit und Gerechtigkeit niemals nachlassen Wir wissen, dass wir mit geballten Fäusten nicht aussäen können Für die Saat müssen wir die Hände öffnen."
(Perez Esquel - Friedensnobelpreisträger)
Dass die Liebe niemals vergeht Ich lebe in der Hoffnung, im Glauben Friede gedeiht mit Liebe Die Saat trägt Früchte - eines Tages Ich lebe in der Hoffnung
Geliebt bin ich Geliebt bist Du Geliebt sind wir
Die vorangegangen und die abschließenden Worte sind von mir.
Die Zeit vergeht so schnell, doch Spuren hinterlassen hat die Reise in meinem Herzen. Ich werde, die Samen pflegen und hegen, weitergeben was mir zut Teil geworden ist.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen. Liebe Grüße an alle. Zäzilia
Für das Durchhalten der gesamten Strecke, für all' Eure Bemühungen ein Zeichen des Friedens zu setzen, habt Euer Leben lang Dank und Anerkennung. Ich freue mich, dass ich zumindest einen Teil der Friedensradfahrt dabei sein durfte. Sollte eine neue Friedensradfahrt zu Stande kommen, ist es mir ein Anliegen mit Mut und Herz dabei zu sein. Herausforderungen an zu nehmen. Es ist der Wille zum Frieden, der notwendig ist, nicht die Macht der Mächtigen, die für den sogenannten Frieden über Leichen gehen und im Endeffekt ein Knalleffekt in die Richtung des Unfriedens führt. Die Würde der Menschen, die Achtung der Natur, der Schöpfung sollte mit Liebe, in der die Weisheit gründet, wurzeln. Die Freiheit des Glaubens, die Liebe zu Gott respektieren, ob es nun der christliche, muslimische, jüdische oder eine der anderen Religionen ist.
Ich wünsche Euch reiche Frucht und Frieden in Euren Herzen. Zäzilia
Ich kann am 5. September leider nicht teilnehmen, da ich in Salzburg im Zuge des Österreichischen Inline Cups an einem Wettbewerb im Speedskaten teilnehme. Ich habe mittlerweile 8 Silbermedaillen und einen Pokal im Internationalen Kriterium gewonnen. Am kommenden Samstag bin ich in Zöbern. Es steht eine gesamte Marathonstrecke auf dem Programm mit 528 Höhenmetern, die wir zwei Mal im Rundkurs zu bewältigen haben. Am 10. Oktober ist das letzte Rennen für dieses Jahr. Ich maile Dir noch den Beitrag, der im Vitalmagazin der Donaustadt Apotheke veröffentlicht wird über die Friedensradfahrt.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie eine schöne gemeinsame Urlaubszeit. Möge die Friedensradfahrt für viele Menschen einen Funken im Herzen entzünden. Lasst uns gemeinsam für den Frieden eintreten.