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  • nochmals weitere FotosDatum04.09.2013 07:49
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    Weitere Fotos der bisherigen Etappen

  • Von Trient nach VeronaDatum04.09.2013 00:12
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    Für die Statistik:101km, 270Hm

    Die Stille ernährt.
    der Lärm verbraucht

    Reinhold Schneider

    Gleissend klarer Spätsommermorgen. Wir verabschieden uns von Don Claudio Bolla und sind alsbald auf dem Radweg am Damm der Etsch, die nun schon viel träger dahinfließt und damit zur Heimstatt vieler Enten wird. Sie hat mittlerweile die Breite des Inn etwa bei Schärding angenommen. Vom Damm aus überblicken wir unendlich große Weinanbauflächen, die wie ein einziges riesiges grünes Dach wirken. Apfelbäume und knapp vor Verona auch Pfirsichbäume,runden die Palette ab.
    Mitunter fahren wir auch vom Damm herunter und sind dann inmitten der hochgezogenen Weinstöcke mit ihren schweren Trauben. Auch heute noch einige Burgen und Klöster auf
    Anhöhen.
    Nach etwa 50km werden der erste Oleander, Olivenbäume und zu unserer Überraschung zwischen den Weiden am Ufer auch etliche Feigenbäume sichtbar, deren reife Früchte wir
    mit Begeisterung verzehren.
    Das Mittagessen genießen wir nach einem Anstieg in einem gepflegten Restaurant. Dann geht es mit endlich wieder funktionierendem Navi ins Salesianische Institut nach Verona. Nach kurzer Einweisung durch Don Poles und Erledigung der Reinigungsarbeiten nehmen wir 2 Großraumtaxis in die Innenstaadt. Eine kleine Besichtigungsrunde und das anschließende
    Abendessen bilden den Abschluss des heutigen Tages. Die Stille, wie wir sie beim Radfahren
    immer wieder erleben können, ist ein nicht unerheblicher Erholungswert.Ein unersetzliches Refugium, wie auch Reinhold Schneider meint.
    dieter

  • Weitere FotosDatum03.09.2013 14:34
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    Anbei weitere Bilder der bisherigen Etappen

  • Von Brixen nach TrientDatum03.09.2013 01:05
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    Für die Statistik: 111km , 120Hm

    Jedes Gespräch
    ist ein Fenster
    in die Seele
    des anderen

    Herbert Madinger

    Es ist unglaublich: Auch heute herrlichstes Radfahrwetter. Der blaue Himmel und die weißgelben, noch flachen Strahlen der Morgensonne geben der Natur klare Konturen und
    gestochen scharfe Bilder. Die aufbrechenden Sonne sendet der Natur das Signal selbst aufzubrechen zum Blühen, zum Wachsen, zum Reifen . In den Maisfeldern gewinnt die Frucht an Größe, schwer hängende blaue Trauben bemühen sich ihren Inhalt noch mehr zu versüßen, die unzähligen Äpfel bäume biegen sich unter der Last, die rasch geerntet werden will. Wir befahren einen wunderschönen Radweg zunächst entlang des Eisack, dann entlang der Etsch, die die Wasser des Eisack bei Bozen aufnimmt. Etliche Burgen und Klöster
    hoch über uns auf sonnigen Terrassen ziehen unseren Blick auf sich. Manchmal überqueren wir auf gewagten Brücken den rauschenden Fluss. Ab und zu gesellt sich auch noch ein
    zischender Sturzbach dazu. Wir durchqueren das zauberhafte Altstädtchen von Clausen .Das enge Tal weitet sich nun.
    In Bozen machen wir Zwischenrast. Der Walther von der Vogelweide Platz zeigt uns, wo
    der rührige Minnesänger noch überall seine Spuren hinterlassen hat. Ringsum Berge wie der sagenumwobene Rosengarten. In Neumarkt kleines Mittagessen, dann passieren wir die Salurner Klause, wo wir von Südtirol zur Provinz Trient wechseln.
    Das Istituto Salesiano finden wir bald und werden freundlich aufgenommen. Ich überreiche
    Don Claudio Bolla ein Logoleibchen. Beim Essen feiern wir Alfreds Geburtstag. Mit einigen
    komme ich heute in tiefergehende Gespräche und bin überrascht über die Vielschichtigkeit ihrer Persönlichkeit. Dabei kommt mir Herbert Madingers Gedanke in den Sinn und wie recht er damit hat.
    dieter

  • Ruhetag in BrixenDatum01.09.2013 22:27
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    Wenn wir alles tun,
    was in unseren Kräften steht,
    dann tut Gott das Übrige.

    Arnold Janssen

    Der Tag beginnt mit einer grauen Wolkendecke, die sich aber rasch auflöst. Nun folgt den ganzen Tag blauer Himmel und Sonnenschein. Wir besuchen um 10h die Messe im Dom. Am Nachmittag schließen wir uns der Brixner Initiative an und wandern mit ihnen auf dem Europabesinnungsweg. Dabei erklimmen wir steile Hänge, auf denen einzelne Stationen
    in den verschiedenen europäischen Sprachen, einem Kreuzweg nicht unähnlich, zu bewältigen sind. Auch der Tag der Schöpfung wird heute gefeiert. Höhepunkt ist eine kleine romanische Kirche am Gipfel eines Berges, die dem bedeutenden europäischen Missionar Cyrill gewidmet ist- nunmehr ein wichtiger Wallfahrtsort auf dem Europaweg. Wir beten und singen gemeinsam für ein sozial gerechtes und friedliches Europa.
    Am Abend Abschied von Sepp, der nach Hause fahren muss. Alois hat uns schon gestern wegen eines Gerichtstermins verlassen müssen.
    Vor dem Einschlafen fallen mir alle Aktivitäten ein, die ab morgen wieder zu erledigen sind.
    Gott wird wohl das Übrige tun.
    dieter

  • Weitere FotosDatum01.09.2013 14:09
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    Weitere Fotos zur Friedensradfahrt

  • Von Thal/Aue nach BrixenDatum01.09.2013 12:39
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    Für die Statistik: 106km, 720Hm,

    Soweit unsere Augen reichen,
    ist die Liebe das einzige
    schöpferische Prinzip,
    das wir kennen.

    Gertrud von le Fort

    Blauer Himmel, eine entspannt fröhliche Friedenstruppe nimmt nach dem Morgenlob den leichten, aber ständigen Anstieg nach Innichen unter die Pedale. Aus den Seitentälern stürzen
    die Bäche der empfangsbereiten Drau entgegen, deren Rauschen uns auch heute wieder begleitet. Warnschilder über Wasserschwall weisen darauf hin, dass es in diesem friedlichen
    Tal auch dramatische Situationen geben kann. Auf den Sonnenterrassen hoch über uns einzelne Häuser, zwei Kirchen, alles beschienen von der Morgensonne. Die hellen Ostflächen
    der Gebäude gleichen einer weitläufigen Sonnenuhr. Bei Sillian weitet sich das Tal, die Burg zur Rechten zieht alle unsere Blicke auf sich. Zeitweise kommen wir aber gar nicht dazu, uns der Betrachtung, geschweige denn dem Verinnerlichen der Natur zu widmen. Der Radtourismus in die uns entgegengesetzte Bergabrichtung nach Lienz hat voll eingesetzt. Uns kommen vom Rennfahrer über den besorgten Vater oder die besorgte Mutter, die ihre Kinder in allen Altersstufen begleiten, bis zu Radanhängern auf denen nicht nur Kinder, sondern mitunter auch große Hunde mitgeführt werden, im flottem Bergabtempo entgegen.
    Große Busse und Züge führen die Räder von Lienz nach Innichen, dann kann der bewegungsarme Bergabspaß retour beginnen.
    Meine Vision wäre, wenn einige dieser Radler umkehren und sich unserer Initiative anschlössen.
    Mir wird mit einem Schlag bewusst wie sehr wir Friedensradler im wörtlichen Sinn gegen den Strom der (Vergnügungs- ?)gesellschaft zu schwimmen bzw.zu radeln scheinen.
    An der Grenze zu Südtirol fällt als erstes auf, hier ist durchlässiges, freies, offenes Europa.
    Kein Visum, kein Pass. Freilich Gottes Flüsse und Berge, so auch die Drau haben sich
    immer schon herzlich wenig um Grenzen gekümmert. Grenzen, Mauern werden von Menschen errichtet. Angst war und ist dabei ein schlechter Ratgeber. Schaut euch die verfallenen Burgen an, wie vergänglich und nutzlos Mauern sind. Sich einzusperren, um andere auszusperren: Ist das Lebensqualität?
    Die Berliner Mauer fiel, auch die trutzigen Mauern der Israeli sind eine absolute Kurzsichtigkeit; sie werden irgendwann einmal wie alle Mauern der Vergangenheit zerbröckeln. Wie reich wäre das Leben, wenn jeder zum Teilen bereit wäre. Die einzige Chance für einen dauerhaften Frieden.
    Wir kommen nach Innichen. Die Franziskanerkirche, der bedeutendste romanische Sakralbau der Ostalpen zieht uns in ihren Bann. Ein Platz voll großer spiritueller Kraft.
    Daneben die ins Rokoko übergehende Barockkirche. Auch sie hat Antworten auf unsere Lebensfragen bereit.
    Über das Toblacherfeld spannen sich die verschiedenfärbigsten Grünflächen hin. Vom hellen
    Wiesengrün, den olivfarbenen Weiden, dem Grün der Laubbäume bis zum Blaugrün der Nadelbäume reicht die Farbpalette.
    Links der Duft der Blumenwiese, rechts der Duft von frisch gemähtem Gras. Ebereschen zeigen ihr rotgeperltes Herbstkleid..Nun beginnt eine herrliche Talfahrt entlang des Rienz,
    die nur von einem köstlichen Mittagessen in Oberolang unterbrochen wird. Durch eigene
    Fahrradtunnel führt uns der Weg. Hubert hatte einen Unfall mit Schürfwunden. Ernstl war sofort zur Stelle, um ihn fachgerecht zu versorgen.
    Gegen 18h 30 kommen wir wohlbehalten in Brixen an. Nach dem Abendessen ein kleiner Rundgang durch diese schöne Stadt und Vorfreude auf den wohlverdienten Ruhetag.

    Vor dem Einschlafen fällt mir Gertrud le Forts Gedanke über die Liebe als das einzige
    konstruktive Prinzip, ein. In allen Religionen Basis und doch nicht gelebt. Diese gemeinsame Basis sollte eigentlich die Brücke sein auf der alles menschliche Leben aufbaut.
    dieter

  • Von Hermagor nach Thal/AueDatum30.08.2013 23:38
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    Für die Statistik: 76,0 Km, 720Hm, Reine Fahrzeit: 4h 32min

    Wer an der Schöpfung
    Freude hat,
    der ist dem Schöpfer
    dankbar

    Luis Trenker

    Ein zweiter Sonnentag. Herrliche , leicht herbstlich, würzige Morgenluft. Wir gedenken Martin Luther Kings Bahn brechender Rede vor knapp mehr als 50 Jahren: „I have a dream …“, mit der er das Bewusstsein der Welt verändern sollte, freilich ohne das selbst noch zu erleben. Dann beginnt eine weitere Genussfahrt, zunächst entlang der Gail. Josef, unser Biobauer, klärte mich dabei über den hier häufig angebauten Mais auf, z. B. dass er nach unterschiedlichen Reifegraden je nach Lage und Klimazone angebaut wird. Allmählich rücken wieder mehr Berge heran. Gerade als ich darüber abstimmen lassen will, ob wir eine Kaffeepause machen sollen, bemerke ich im Vorderrad einen Reifenschaden. Damit ergab sich zwangsläufig eine Pause. Ich wechsele den Schlauch und wir nehmen den Anstieg auf den Gailberg in Angriff. Oben angekommen stehen Liegestühle zu unserer Entspannung
    nebst einem guten Imbiss bereit. Nach der Kälte der Regentage genießen wir die Wärme nun
    doppelt.An der Sonne vorbei haben sich einige Verteter der karnischen Berge zur Bewunderung aufgestellt, die man ihnen zu Recht zollen kann. Wir rollen ins Drautal und auf einen Radweg, der nahezu ausschließlich immer entlang der Drau bis nach Lienz verläuft.
    Zur Linken erheben sich nun die Kalkstöcke der Lienzer Dolomiten mitunter wie eine Mauer,
    an deren Rand sich die Drau ihren Weg sucht. Zur Rechten das gewaltige Massiv der Kreuzeckgruppe. Es ist alles etwas wuchtiger als im Gailtal, aber auf eine andere Weise von
    einer beeindruckenden Schönheit. Dieser Eindruck steigert sich noch, als wir nach einer Kaffeepause in Lienz in das Pustatal einbiegen. Alles wir eng und schmal, eine Klamm, das hier stark rauschende Wasser der Drau umspült Felsen. Ein Erdrutsch gewaltigen Ausmaßes zwingt uns zu einen Umweg . Wir erreichen trotzdem unser Ziel etwa zur geplanten Zeit. In der Abendsonne lässt es sich eine besonders hohe Kalkspitze nicht nehmen, uns zur Bewunderung aufzufordern.
    Beim Abendessen habe ich für Gerhard eine Überraschung vorbereitet. Nach dem Essen
    im abgedunkelten Raum wird eine Torte zu seinem 66iger serviert. Alles Gute, Gerhard, noch einmal zu deinem heutigen Ehrentag.
    Im Bett habe ich die Bilder der gewaltigen Berge, das Rauschen der Drau, die Mauern der Klamm und die warmen Strahlen der Sonne vor mir. Was für ein Geschenk unser Leben, unser Teilhaben an der Schöpfung ist.
    dieter

  • Ein paar FotosDatum30.08.2013 22:17
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    Anbei einige Fotos

  • Von Klagenfurt nach HermagorDatum29.08.2013 23:11
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    Für die Statistik: 96km, 270 Hm, Reine Fahrzeit:6h 22min.

    Wer gesammelt in die Tiefe geht,
    der sieht auch die kleinen Dinge
    in großen Zusammenhängen.

    Edith Stein


    Erstmals Sonnenschein am Morgen. Wir frühstücken am Bahnhof und starten pünktlich. Das Navi führt uns relativ sicher aus der Stadt heraus. Eine traumhaft schöne Etappe beginnt.
    Wir umrunden den Wörthersee im Norden. Unser Blick auf den See wird nur selten unterbrochen. Kaum Steigungen und Rückenwind lassen es zu, dass wir der Umgebung
    ringsum volle Aufmerksamkeit zuwenden können. Ein paar italienische Geschäftsleute besichtigen ihr Baugrundstück, ein Obdachloser auf einer Bank ;und das keine 10m voneinander entfernt.Reich und arm auf engstem Raum.Darüber ein Himmel mit weiß ziehenden Wolken, der dies alles zulässt. Ein paar Kleinkinder mit Rädern, von der Mutter
    bei ihren ersten Übungen, sorgsam überwacht. Entgegenkommende Radlergruppen, die sich
    vermutlich zu Seeumrundungen entschlosssen haben. Dahindonnernde Züge mitunter in unserem Nahbereich. Dann ein Blick auf die neue Aussichtswarte. Am Faakersee eine kurze
    Mittagspause. Dort begegnen wir einer anderen Art von Lebensphilosophie als sie unsere mit Beinkraft fortbetriebenen Fahrräder darstellt: Harley Davidsons beginnen sich bereits für das Wochenende zu sammeln, ja selbst auf unserem Fahrradweg treffen wir sie einmal
    Das Gailtal empfängt uns wie eine schöne Braut. Türkisfarbenes Wasser mit Tausenden von
    kleinen Spiegeln, in denen die uns treu gebliebenen Sonne ihr Diadem ausbreitet. Nadelbäume, die links und rechts des Weges über uns einem Dom gleich zusammen zu wachsen scheinen. Dann der Blick frei auf den Dobratsch, dessen zerrissenes Kalkgebilde
    in der Nachmittagssonne seine Mächtigkeit mehr anziehend als bedrohlich erscheinen lässt.
    Eine weite riesige Almwiese mit friedlich wiederkäuenden Kühen und Pferden mit festen Fesseln, die so gar nichts von der Statur schlanker Rennpferde an sich haben, wohl auch nicht deren nervöses Gehabe. Das Ganze umrandet vom nicht allzu weit entfernten Berg, mächtigen Tannen und dem Fluss. Unsere Vorfahren hätten an so einem Platz wohl ihre Heiligtümer gebaut. Der Duft geschlagenen Holzes hin und wieder ist wie Weihrauch der Natur.
    An einem wunderschönem Platz finden wir zur Jause eine gemütliche Gaststätte.
    Gegen Hermagor hin öffnet sich das Tal. Maisfelder, Weiden am Fluss und in der Ferne sich
    im Blauschatten verbergende Berge, die beim Näherkommen ihre Grünflächen preisgeben.
    Früher als erwartet sind wir an unserem Ziel. Ein sorgfältig und liebevoll zubereitetes Nachtmahl ist ein würdiger Abschluss dieses heute genossenen Naturfestes.
    Beim Einschlafen sinniere ich über Edih Steins Aussage, die so sehr meinem heutigen Erleben in und mit der Natur entspricht.
    dieter

  • von Wolfsberg nach KlagenfurtDatum28.08.2013 23:12
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    Für die Statistik. 65km, 560Hm, reine Fahrzeit 2h 40 min

    Nicht im Stich lassen
    sich nicht und andere nicht,
    das ist die Mindestutopie,
    ohne die es sich nicht lohnt,
    Mensch zu sein.

    Hilde Domin

    Wir starten bei Regen und entschließen uns auf der Bundesstraße zu bleiben und Nebenwege zu meiden. Wir kommen rasch voran, auch das Wetter beginnt sich ein wenig zu bessern.
    Auffallend sind die beiden jeweils Doppeltürme aufweisenden Kirchen in St.Andrä. Über den einzigen ernstzunehmende Anstieg verlassen wir das Lavanttal.Nach dem Mittagessen mit Kärntner Kletzennudeln treffen wir frühzeitig im Don BoscoSchülerheim ein und machen uns umgehend auf den Weg zum Fototermin mit dem Landeshauptmann. Er zeigt sich sehr gut informiert über unsere Aktivitäten.und spendet für unser Projekt zur Unterstützung von jugendlichen Opfern des Syrienkrieges.
    Dann wenden wir uns den Wernberger Schwestern zu. Sr. Mag.Silke Andrea Mallmann ,
    ausgebildete Traumatherapeutin, schildert in erschütternder Weise einzelne Schicksale von Frauen, die Opfer von Zwangsprostitution geworden sind. Die hinterhältigen Methoden, mit denen man Frauen zur Prostitution zwingt, jagen mir kalte Schauer über den Rücken.
    Sehr nachdenklich verlassen wir das Haus. Ein gemütliches und ausgezeichnetes Abendessen
    in freundschaftlicher Athmosphäre lässt unseren Tag ausklingen.
    Beim Einschlafen fällt mir der Spruch Hilde Domins ein: wie sehr trifft er auf die aufopfernde Arbeit der Wernberger Schwestern zu
    Meint euer
    dieter
    .

  • Von Graz nach WolfsbergDatum28.08.2013 05:55
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    Für die Statistik:je nach Teilgruppe ca.80- 90 km, 1050- 1150 Hm, reine Fahrzeit: ??

    Es gibt Wichtigeres
    im Leben
    als beständig
    dessen Geschwindigkeit
    zu erhöhen

    Mahatma Gandhi

    Wir verabschieden uns von unserem perfekten Gastgeber Pater Rodosek mit der Überreichung eines Logoleibchens und singen gemeinsam „Lobet den Herrn“. Dann begann unser Tag der Missverständnisse.Wir sollten Pfarrer Bucher im Vinzidorf treffen. Dort war für uns alles vorbereitet. Ich hatte jedoch bei der Planumg die Adresse seiner Pfarre eingegeben. Der Pfarrer rettete die Situation, indem er mit dem Auto nach kurzer Zeit zu uns stieß. Wir hatten inzwischen die Kirche besichtigt. Dabei fiel uns besonders eine moderne Plastik auf: ein gesichtsloser Bettler,der mit einer Hand um Hilfe bittet. Armut und Elend habe ich noch selten so ergreifend dargestellt zu sehen bekommen.
    In einem modern hellen Saal fanden wir uns im Kreis zusammen. Pfarrer Buchers Schilderung, besonders über die Gleichgültigkeit unserer Wohlstandsgesellschaft den Armen
    gegenüber, haben mir gezeigt, dass es mit Spenden allein nicht getan ist, sondern eines ständigen Bemühens bedarf, Armut und Elend aufzuspüren und auf die Bedürfnisse von in Not geratenen Menschen auf individuelle Weise einzugehen. Immerhin hat der Pfarrer es geschafft, dass es in Graz für jeden Obdachlosen ein Quartier und auch die entsprechende Betreuung gibt: eine österreichweit einzigartige Situation.
    Wir starten unsere Etappe bei zwar trübem, aber noch regenlosem Wetter. Ein extrem steiler Anstieg fordert uns alles ab, doch der Lohn war eine zauberhafte, einsame Landschaft die wir Dank Navi irrtumsfrei genießen konnten. Unsere Orientierungslosigkeit sollte erst später
    einsetzen. Kühe, Pferde und Schafe komplettieren das mit einer reichen Flora gesegnete
    Landschaftsbild. Dann wieder reichlich Wälder.Sogar die Sonne wagt sich nun manchmal hervor. Zufrieden steuern wir auf Mittag zu. Auf der Suche nach einem geeigneten Gasthaus
    verlieren wir uns aus den Augen. Die Handy beginnen zu glühen, doch zunächst ohne greifbaren Erfolg.Wertvolle Zeit geht verloren. Schließlich finden wir uns bei einem, leider
    geschlossenen Gasthaus wieder. Wir sollten auf der ganzen Strecke mitten in der Hauptsaison
    nicht einmal auf der da nach vor uns liegenden Pack ein empfangsbereites Gasthaus finden.
    Ernstl an Rettungseinsätze gewöhnt, rettet uns mit den eingekauften Lebensmitteln. Missmut und Nervosität macht sich breit. Immerhin haben wir den Anstieg auf die Pack noch vor uns.
    Missverständliche Kommunikation führt dazu, dass ein Teil der Gruppe, auf die wir eine Zeit lang vergeblich gewartet hatten, einen vom Navi abweichenden Weg einschlägt. Das längere Warten ließ andere wieder hektische Initiativen ergreifen, die zu einer weiteren Teilung der Gruppe führten. Schließlich fuhren wir in drei Gruppen jede auf eigenem Weg auf die Pack. Eile verdirbt alles, fiel mir da ein Spruch DonBoscos ein. Erst die Hektik und damit verbunden die oberflächliche Beurteilung der Situation hatte uns in diese wenig erfreuliche Situation gebracht. Immerhin gelang es die drei Gruppenteile oben am Pass wieder zusammen zu führen. Eine Pensioninhaberin erbarmte sich unser und labte uns mit warmen Getränken, die angesichts aufgekommenem Schlechtwetters dringend notwendig waren. Doch auch hier kein einziges Gasthaus offen. Mitten in Anatolien war es leichter, ein Gasthaus zu finden als hier.Kein Ruhmesblatt für die österreichische Gastronomie. Durchfroren und durchnässt machten wir uns auf die Abfahrt nach Wolfsberg, wo wir gerade noch rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit ankamen. Ein Gespräch über unser aller Verhalten wird wohl morgen notwendig sein. Man sieht auch eine friedensradelnde Gruppe ist alles andere als perfekt. Mit etwas weniger Hektik und mehr Gelassenheit wäre uns einiges erspart geblieben.
    dieter

  • Von Pinkafeld nach GrazDatum27.08.2013 02:22
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    Für die Statistik: 110 km, 960 Hm, reine Fahrzeit 5h 50min

    Besiegt ist nur
    Wer den Mut verliert

    Franz von Sales

    Nach einem Frühstück- alles aus eigener Produktion- ein gemeinsames Morgenlob und ein herzlicher Abschied von wunderbaren Menschen. In Oberwart gewinnen wir durch Monika,
    deren besondere Aufgabe die Entschärfung der Benachteilungen der Roma und Sinti im Burgenland ist, Einblick in die große Tragik, die diese Volksgruppen getroffen haben und nach wie vor auch in Österreich trotz offizieller Förderung immer noch treffen. Die meisten Roma wagen es nicht, sich öffentlich zu ihrer Volksgruppe zu bekennen, selbst Ehen unter ihresgleichen sind stark zurückgegangen; meist suchen sie einen Partner aus der Mehrheitsbevölkerung. Es droht langfristig ein Assimilierungsprozess, das Aussterben einer Ethnie in Österreich.
    Dies ist den historisch über Jahrhunderte gewachsenen Vorurteilen zu verdanken, die ein Großteil der Mehrheitsbevölkerung auch in die Gegenwart mit übernommen hat und damit einen starkem Druck auf die Minderheit ausübt. Einem Volk mangelnde Bildung zuzuschreiben, über das man schon lange vor seiner Verfolgung durch die Nationalsozialisten ein absolutes Schulverbot verhängt hatte, ist ein mehr als blanker Hohn und unerträglicher Zynismus.
    Statt die besonderen Talente, zum Beispiel musikalischer Natur, zu fördern, hat man Romakinder noch vor nicht allzulanger Zeit automatisch in die Sonderschule gesteckt.
    Eine große kulturelle Bereicherung droht verloren zu gehen!
    Am Grab der Romaopfer nach einem hinterhältigen Attentat beten wir das VaterUnser mit
    Einigen von ihnen in ihrer wunderschönen, vokalreichen, melodischen Sprache. Bei Kuchen und Kaffee zum Abschied lernen wir , dass sie auch über ausgezeichnete Kochkünste verfügen.
    Wir befahren nun wunderbare Eichen-, Buchen-und Tannenwälder entlang unseres einsam stillen Radweges. Ein erster Tag mit ein wenig blauem Himmel und Sonnenschein. Erst am abend sollten sich ein paar Regentropfen dazu gesellen. Die Apfelbäume haben sich schon eines Teils ihrer Last entledigt, die Kastanien bereiten sich auf ihren „Geburtssprung“ vor.
    Eine Buschenschenke in Bad Waltersdorf mit wunderbarem Ausblick ist unsere Mittagsstation.
    Nun kommen ordentlich steile und lange Anstiege auf uns zu, die die Truppe tapfer meistert.
    In Graz ein herzlicher Empfang in der Don Bosco Pfarre durch Pater Rodosek. Alles ist bestens organisiert, sogar den Tisch in einer nahegelegenen Pizzeria bestellt er für uns. Wir werden dort fantastisch bewirtet und gehen in einer großzügigen Halle des Don Bosco Jugendzentrums zu unserem wohlverdienten Schlaf. Beim Einschlafen resümiere ich über
    den Gedanken Franz von Sales, des großen Vorbilds Don Boscos: Den Mut nicht zu verlieren
    gilt für die Roma und Sinti, aber auch für jeden von uns. Der Minderheit sollte aber die Mehrheit den Druck ihrer Vorurteile nehmen, damit Erstere sich nicht besiegt fühlen muss. Auch wir im Alltag, aber auch auf unserer Reise sollen auch bei Herausforderungen, die das Leben uns nun einmal stellt, uns im salesianischen Sinn niemals besiegen lassen.
    Das wünsche ich uns allen
    dieter

  • Von Eisenstadt nach PinkafeldDatum26.08.2013 00:43
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    für die Statistik: 87km, 1320 Hm reine Fahrzeit 6h 20min

    Gott der Christen,
    seit gestern arbeite ich unter Christen. Ich bin ihnen nur ein Fremder. Sie rufen mich „Tschusch“. Aber einer von ihnen nennt mich mit meinem Namen Kemal. Ich darf ihn
    Franz rufen.Er sagte mir am Abend beim Zusperren der Bauhütte: „Du bist für mich wie ein Bruder“.Einige haben mich am Bart gezogen. Einer hat mich mit Wasser angeschüttet. Unabsichtlich. Hat er gesagt. Alle außer Franz haben gelacht. Sie haben mir meinen Turban
    vom Kopf gerissen und einander zugeworfen. Aber Franz hat ihn mir gebracht.Er hat mir auch eine trockene Hose geborgt.
    Ich musste alle bedienen. Sie schimpfen,wenn ich etwas nicht verstand oder nicht richtig machte. Aber Franz zeigte mir, wie es geht. Er tröstete mich: „ Sie machen es immer so
    mit einem Neuen. Sie meinen es nicht böse. In ein paar Tagten ist alles besser.“
    Gott der Christen, ich will ihnen nicht böse sein. Ich bin glücklich, dass ich Arbeit habe. Dass
    meine Familie aus dem Lager darf. Und das Franz mir wie ein Bruder ist.
    Es dankt Dir und verehrt Dich

    Kemal

    entnommen dem Buch: Lieber Bruder Jesus
    von Werner Ertel und Fritz Giglinger

    Heute 8h15Abfahrt bei noch trockenem Wetter. Wir befahren Rad- und Feldwege,
    die uns durch eine äußerst reizvolle Hügellandschaft führen. Eine zottelige Rinderherde mit
    einem vermutlich erst wenige Tage alten Kalb zieht unsere Blicke auf sich. Schwalben eng
    aneinander gereiht auf Stromleitungen bereiten ihren Abflug vor. Die Sonnenblumen verrichten
    mit gesenkten Köpfen ihr Sonntagsgebet:alle in eine Richtung ausgerichtet,in der man den
    Altar ihres Schöpfers vermuten könnte.Meine Navi Dame erteilt ihre Richtungsweisungen mit
    sympathischer und verständlicher Stimme. Dann der erste größerer Berg, an denen es heute
    nicht mangeln sollte. Beim Erklimmen setzt Regen ein, der immer heftiger wird und bei der
    anschließenden Bergabfahrt wie Nadelstiche im Gesicht spürbar wird. Nach einer ausgiebigen
    Mittagspause sind wir für die nun folgende mit zahlreichen Steigungen gespickte Bergetappe
    einigermaßen gerüstet. Der Regen bleibt uns dabei, von geringen Pausen abgesehen treu. Wir
    sind ihn mittlerweile schon so gewohnt, dass uns erst die Pausen bewusst machen, das auch
    anderes möglich wäre. Am Kalvarienberg bei Pinkafeld angekommen werden wir sehr herzlich
    empfangen. Nach einer, nach der kühlen Regenschlacht besonders genossenen heißen Dusche,
    gibt es ein Abendessen mit den Produkten, die die Franziskusgemeinschaft selber herstellt.
    Diese Gemeinschaft besteht seit rund 30 Jahren und lebt auf eindrucksvolle Weise den
    franziskanischen Gedanken der Armut. Werner war eines der Gründungsmitglieder und auch der
    Initiator der Friedensradfahrt. Er ist hier begraben. Wir pilgern zu seinem Grab. Waltraud,
    seine Witwe, lässt berührende Bilder der Erinnerung an Werner vor unseren Augen auferstehen.
    Wir stimmen das Franziskuslied an. Mit einem gesungenen Vaterunser in der stimmumgsvollen Kirche
    klingt unser Gedenken an unseren Radkameraden aus. Die Problematik des Fremdseins, die ich nun
    schon mit so vielen Sichtweisen aus der Literatur zu beleuchten versucht habe, habe ich diesmal
    Werners Buch entnommen.
    dieter

  • Von Wien nach EisenstadtDatum24.08.2013 23:46
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    für die Statistik : 61km, 215Hm, reine Fahrzeit:3h 15min

    Gott,sende deinen Frieden
    unter die zürnenden Menschen!
    Versöhne die Entzweiten
    und säe unter sie
    deinen Frieden

    Ephräm der Syrer

    Es wäre als ob Ephräm der Syrer die Gegenwart seines Landes anspräche. Nichts hat dieser alte Spruch von seiner
    Aktualität bis heute,nur bis heute?,verloren.Ist die Sache des Friedens aussichtslos? Und doch hat jeder von uns die Möglichkeit am Frieden zu arbeiten. Oder wie Anne Frank es ausdrückte:" Wie herrlich ist es, dass niemand eine Minute zu warten braucht, um damit zu beginnen die Welt zu verändern."
    Der Tag beginnt trüb und regnerisch, wir bepacken das Begleitauto,Interviews mit Radio Wien Reporter. Auch Fernsehkameras begleiten uns. Mariensegen in der stimmungsvollen Don Bosco Kapelle. Abschied für eine Weile von Gewohntem, von den Lieben daheim. Kräftige Regenschauer und Regenpausen wechseln sich immer wieder ab.
    Ohne Probleme kommen wir nach Unterwaltersdorf.Pater Wöß, der Direktor des Don Boscogymnasiums stellt uns sein 630 Schüler beherbergendes Haus vor. Wir erfahren viel über die Geschichte des Instituts, das seine Entstehung an diesem Ort( warum gerade in Unterwaltersdorf) einer Liebesgeschichte zu verdanken hat. Wir werden mit guten belegten Broten und Getränken gelabt und zum Abschluss in der modern lichtvollen Kirche mit einem Mariensegen bedacht.
    Eisenstadt erreichen wir nach einer guten Stunde.Am Abend dann der erschütternde Bericht Elias Bierdels, wie an den Grenzen Europas mit Flüchtlingen umgegangen wird.Es ist meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit, bis wir diese unsere unmenschliche Behandlung von Hilfe suchenden Menschen zu unserem eigenen Nachteil zu spüren bekommen werden.
    dieter

  • Das Gesamtprogramm Datum23.08.2013 19:52
    Thema von Dieter im Forum Wien - Turin 2013

    Wer mit uns eine Weile mitradeln oder sich uns bei Veranstaltungen anschließen will, kann sich die notwendigen Informationen aus dem Gesamtprogramm Was Wann Wo holen.
    Was, Wann, Wo


    Samstag, 24.8. Wien - Unterwaltersdorf- Eisenstadt

    Ab 8.00h Eintreffen in 1130 Wien, St.Veitgasse 25 - Don Boscohaus
    Parkplatz des Don Boscohauses: Laden des Gepäcks ins Begleitfahrzeug
    9:15h Ein paar Worte zum Abschied –Staatsekretärin a.D. Christine Marek
    9:30h Mariahilfsegen
    10:00h Abfahrt
    12:30h Unterwaltersdorf, 2442 Kirchengasse 6, Don Boscogymnasium
    Pater Wöß
    13:30h Weiterfahrt
    16h Ankunft in "Das sportliche Hotel"( ca 10 Fußminuten vom Zentrum)
    18h Vortrag Elias Bierdel Festung Europa im Haydnbräu, Pfarrgasse 22

    Sonntag, den 25.8. Eisenstadt – Pinkafeld

    7h Frühstück
    8h Abfahrt (Dauer 7 Stunden + 2 Stunden Pausen = 9 Stunden)
    17h Ankunft bei der Franziskusgemeinschaft am Kalvarienberg

    Nach- und Vor(aus)denken über unsere Schöpfungsverantwortung
    Gedenken Werner Ertel

    10 Personen bleiben zur Übernachtung am Dachboden
    8 Personen fahren zur Übernachtung zur HTBL

    Montag, 26.8. Pinkafeld - Oberwart-Graz

    müssen wir gut planen, weil es eine anstrengende Etappe über ca.103km und 930Hm
    ist. Laut Radroutenplaner brauchen wir dafür rund 7 Stunden. Ein wenig erinnert mich die Strecke an Corlu. Es geht nämlich auch 990m bergab (Sägeblattrelief)

    7h Frühstück
    8h Abfahrt
    .9h Oberwart :Treffen mit Roma (Monika) 10h30 Weiterfahrt nach Graz (Restdauer ca.6 Stunden + 2,5 Stunden für Pausen = 8,5 Stunden) allenfalls Begleitung von Romaangehörigen und Radprominenz (Luttenberger ?)
    .
    19h Ankunft Graz, Pfarre Don Bosco

    Empfang durch Pater Rodosek, den Beauftragten für Koordination der Aktivitäten zum 200Geb.tag Don Boscos, in dessen Pfarre wir übernachten

    Dienstag, 27.8 Graz- Wolfsberg

    7h Frühstück
    7h45 Abfahrt (Dauer ca. 7 Stunden + 2,5 Stunden Pause)
    8h Vinzigemeinschaft, Lilienthalgasse 20, Treffen mit Pfarrer Wolfgang Pucher

    9h30h Weiterfahrt
    19h Ankunft GH Silberberg,Wolfsberg





    -2-

    Was, Wann, Wo


    Mittwoch, 28.8. Wolfsberg – Klagenfurt

    7h Frühstück
    8h Abfahrt (Dauer ca. 5 Stunden+ 2 Stunden Pause = 7 Stunden)
    15h30 Empfang durch Kärntner Landeshauptmann Dr.Peter Kaiser, Arnulfplatz1

    16h Treffen Wernberger Schwestern, Vortrag von MMag.Silke-Andrea Mallmann,
    Caritasheim Viktringer Ring 34

    Ca.17h30 Eintreffen im DonBosco Schülerheim

    Donnerstag, 29.8. Klagenfurt – Hermagor

    8h Frühstück
    9h Abfahrt ( Dauer 6:30 Stunden + 2:30 Stunden Pause = 9 Stunden)
    Natur /Schöpfung genießen

    18h Ankunft Gh Hillepold

    Freitag, 30.8. Hermagor - Thal/Aue

    8h Frühstück
    9h Abfahrt (Dauer 5:30 Stunden + 2:30 Stunden Pausen = 8 Stunden
    Natur/ Schöpfung genießen

    17h Ankunft GH Aue/Johannes Unterweger

    Samstag, 31.8. Thal/Aue – Brixen

    8h Frühstück
    9h Abfahrt ( Dauer 7 Stunden + 2Stunden Pause = 9 Stunden)
    Lange Bergabfahrt/ Natur/ Schöpfung genießen

    18h Ankunft Jugendherberge

    Sonntag, 1.9. RUHETAG in Brixen

    8h Frühstück
    10h Messe im Brixner Dom

    15:30h Ökomenischer Tag der Schöpfung
    Begehung des Europa Besinnungsweges, Kapelle St.Cyrill
    Organisator: Dr. Reinhard DEMETZ, Brixen









    -3-

    Was, Wann, Wo

    Montag, 2.9. Brixen – Bozen- Trient

    7h Frühstück
    8h Abfahrt ( Dauer 7 Stunden + 3 Stunden Pause= 10 Stunden)
    Bergabfahrt genießen

    12h Bozen, In Vorbereitung: Treffen mit Francesco Comina, dem
    Direktor des Friedenszentrums Bozen und Journalisten

    13h Weiterfahrt
    18h Ankunft im Don Bosco Institut Maria Ausiliatrice
    Treffen mit Salesianern ( u.a. Don Sergio Borsato, Don Claudio Bolla)

    Dienstag, 3.9. Trient – Verona

    8h Frühstück
    9h Abfahrt ( Dauer 7 Stunden + 2 Stunden Pause= 9 Stunden)
    18h Ankunft im Don Bosco Institut San Zeno
    Gespräch mit Salesianern ( u.a. Don Alberto Poles)

    Mittwoch, 4.9. Verona – Brescia

    8h Frühstück
    9h Abfahrt ( Dauer 5 Stunden + 4 Stunden Pause = 9 Stunden)

    12h3o Desenzano Baden im Gardasee

    14h30 Weiterfahrt
    17h Ankunft Hotel Industria

    Donnerstag, 5.9. Brescia – Sesto San Giovanni

    8h Frühstück
    9h Abfahrt ( Dauer 6 Stunden + 2 Stunden Pause= 8 Stunden)

    17h Ankunft Institut San Giovanni Bosco
    Treffen mit Salesianern ( u.a. Don Giovanni Conti )

    Freitag, 6.9. Sesto San Giovanni – Novara

    8h Frühstück
    9h Abfahrt ( Dauer 4 Stunden + 3 Stunden Pause = 7 Stunden)
    10h Mailänder Dom, Espresso, Gelato im Zentrum
    12h Weiterfahrt
    16h Ankunft Don Bosco Institut San Lorenzo
    Treffen mit Salesianern, Don Gigi Nava spricht gut deutsch

    Samstag, 7.9. Novara – Turin

    8h Frühstück
    9h Abfahrt ( Dauer 7 Stunden + 2 Stunden Pause = 9 Stunden)
    18h Ankunft Turin Valdocco Casa Margheritha


    -4-


    Was, Wann, Wo



    Sonntag, 8.9. Ruhetag in Turin

    8h Frühstück

    9h Beginn der Turinführung mit Peter Rinderer
    11h30 Ende der Führung

    14h Abfahrt zur Professfeier ( Bus oder Taxi)
    15h Professfeier am Colle Don Bosco (Österreicher mit tschechischen Wurzeln)
    17h(?) Rückfahrt Casa Margherita( Bus oder Taxi)


    Montag, 9.9. 2.Tag in Turin

    Vorschlag:

    8h Frühstück
    Ca 9h Unser Abschlussgespräch

    Danach ist Eigeninitiative gefragt

    Dienstag, 10.9. Heimreise












    • © 2013 Microsoft

  • Nelly Sachs: Chor der WanderndenDatum23.08.2013 06:29
    Thema von Dieter im Forum Dieter's Tagebuch 2013

    Der Gedichtzyklus über das Fremdsein begann mit Nelly Sachs und soll heute, am Vortag der Abreise nach Turin, wieder mir ihr enden:

    Chor der Wandernden

    Wir Wandernde,
    Unsere Wege ziehen wir als Gepäck hinter uns her-
    Mit einem Fetzen des Landes darin wir Rast hielten
    Sind wir bekleidet-
    Aus dem Kochtopf der Sprache, die wir unter Tränen erlernten,

    Ernähren wir uns.

    Wir Wandernde,
    An jeder Wegkreuzung erwartet uns eine Tür
    Dahinter das Reh, der waisenäugige Israel der Tiere
    In seine rauschenden Wälder verschwindet
    Und die Lerche über den goldenen Äckern jauchzt.
    Ein Meer von Einsamkeit steht mit uns still
    Wo wir anklopfen.

    O ihr Hüter mit flammenden Schwertern ausgerüstet,
    Die Staubkörner unter unseren Wanderfüßen
    Beginnen schon das Blut in unseren Enkeln zu treiben-
    O wir Wandernde vor den Türen der Erde,
    Vom Grüßen in die Ferne
    Haben unsere Hüte schon Sterne angesteckt.
    Wie Zollstöcke liegen unsere Leiber auf der Erde
    Und messen den Horizont aus-
    O wir Wandernde,
    Kriechende Würmer für kommende Schuhe,
    Unser Tod wird wie eine Schwelle liegen
    Vor euren verschlossenen Türen!

  • Erinnerung Letzter VorbereitungsterminDatum13.08.2013 18:03
    Thema von Dieter im Forum Wien - Turin 2013

    Liebe Mitradler,
    Am Freitag,den 16.8 um 15h findet im DonBoscohaus
    1130 Wien ,St.Veitgasse 25
    unser letzter Vorbereitungstermin statt
    Übergabe Radtrikots, Logoleiberl, Kappen,
    Schlauchtücher,Via lucis und Turin Reiseführer.
    Themen:Reiseprogramm,Streckenführung,Kontaktdaten,
    Unterkünfte,Gepäck,Kosten,Pressearbeit,Spirituelles,
    Sonstiges.
    dieter

  • Peter Paul Wiplinger RomaDatum28.07.2013 14:03
    Thema von Dieter im Forum Wien - Turin 2013

    R O M A

    euch hat man vergessen
    ihr seid nicht aufgezählt

    unter den opfern
    des grauens

    noch immer
    spielt ihr uns auf

    bei szegediner gulasch
    und gänsebraten

    die trauer wird musik
    und ihr bleibt anonym

    man nimmt euch höchstens
    hinein in unsere mitte

    als schimpfwort
    als abschreckendes beispiel

    ihr habt keine organisation
    und keinen staat

    ihr seid nur die zigeuner
    romas menschen wie wir

  • Änderung Etappenplan 7. und 8. EtappeDatum27.07.2013 19:40
    Thema von Dieter im Forum Wien - Turin 2013

    Im Anhang die verkürzte 7.Etappe von Hermagor nach Thal/Aue(anstatt Hermagor-Innichen)
    und die verlängerte 8.Etappe von Thal/Aue nach Brixen(anstatt Innichen-Brixen)

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