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 Dieter's Tagebuch
Dieter Offline



Beiträge: 181

13.04.2009 01:06
Der Tag vor der Abreise antworten

Auch eine Reise von tausend Meilen fängt mit dem ersten Schritt an.
aus China
Der den Vögeln des Himmels ihr Nest bereitet und den wilden Tieren in
Waldeshöhlen einen Unterschlupf bietet,wird auch uns nicht vergessen.
Don Bosco

Es ist fast Mitternacht.Stille im Haus.So gut es ging habe ich,wie wohl
auch alle Mitradler und besonders die Mitradlerinnen, in den letzten Tagen vor der Abreise mit höchster Steigerung am heutigen Ostersonntag
versucht,Reisevorbereitungen und Familienleben unter einen Hut zu bringen.Nun da dies mehr oder weniger gelungen ist-wie gesagt-Ruhe ist
im Haus eingekehrt,beginnen Anspannung und Vorfreude mein Seelenleben
zu beflügeln.3500Radkilometer stehen vor meinem geistigen Auge.
Dann noch ein kurzer Blick zurück auf die turbulenten Vorbereitungen.
Selbst heute mußte ich noch den Martin quälen,der sich weiß Gott nach
seiner monatelangen mühevollen Organisationstätigkeit wenigstens einen
letzten Ruhetag mit seiner Familie,noch dazu zum Geburtstag seiner
Tochter verdient hätte.Das alles,weil der Computer mir meine Schreibrechte nicht und nicht herausrücken wollte.Aber,wie man sieht
nun klappt auch dieses letzte Vorbereitungspuzzle.
Was will ich mit meinem Tagebuch? Einerseits aktuelle Reiseerlebnisse festhalten.Andererseits- und das würde für mich eine Vertiefung des
Grundgedankens unserer Friedensradfahrt bedeuten:Über Fragen,von denen
ich annehme,dass sie viele Menschen in ihrem Herzensgrund berühren
könnten,gleichgültig,ob sie Juden,Christen oder Moslems sind, zu schreiben. So habe ich dem heutigen Beitrag zwei Denkweisen vorangestellt.Beide sind mutmachend.Die eine aus China:mit dem ersten
Schritt ist ein Anfang gemacht.Aus dem Gedankenschritt wird ein Tatschritt,aber den kann dir keiner abnehmen,den mußt du selber gehen.
Don Bosco war als sehr tatkräftiger Mann bekannt,aber was ihm den
Schritt vom Gedanken zur Tat sicher ungemein erleichtert haben muß,
war dieses unbegrenzte Gottvertrauen,das sich im zitierten Spruch ausdrückt.
Und so frag ich mich als Christ,frag ich euch jüdische und moslimische
Brüder:Wie stets denn um unser Gottvertrauen?
In diesem Sinne wünsch ich uns allen von ganzem Herzen dieses Geschenk
des absoluten Vertrauens in IHN,der uns Juden, Christen und Moslems
geschaffen hat.

Für heute eine gesegnete gute Nacht euch allen.

Dieter

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