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 Dieter's Tagebuch 2014
Dieter Offline



Beiträge: 181

26.07.2014 19:32
Ruhetag in Salzburg antworten

Wir können
den Wind nicht ändern,
aber wir können
die Segel richtig setzen.

Aristoteles

Aufwachen in einer meiner Lieblingsstädte. Mit einem Blick aus dem Fenster, vor mir, die Burg stolz erhoben, von der Morgensonne ins rechte Licht gerückt. Angenehme Julimorgentemperatur. Die Hälfte der Reise für Frieden und Gewaltfreiheit haben wir schon in unseren Radlerbeinen. Um 11Uhr gemeinsamer Auftritt mit einer fünfköpfigen Theatergruppe am Alten Markt. Fünf liebenswerte, junge Menschen, Gleichgesinnte, die uns die Regie vorgeben. Wir bilden einen Stern. Abwechselnd rufen wir das Wort Frieden in allen Sprachen in immer kürzeren Abständen bis es zum großen Aufschrei, zum einigen Wunsch wird. Dann der Kreis. Händereichen, wir gehören zusammen, sind eines Sinnes.
Der Frieden, so wird er eines Tages kommen, kommen müssen, wenn die Menschheit überleben und eine höhere Bewusstseinsstufe erreichen will. Wenn die Evolution ihren Sinn erfüllen soll, wenn wir das Vertrauen der geistigen Kraft dahinter rechtfertigen wollen, wenn das ganze Kapitel Mensch nicht zum misslungenen Schöpfungsabenteuer gerät.
Und dieser Frieden kann nur und wird von unten kommen. Dazu ist die moderne Informationstechnolgie bestens geeignet. Herrschaftssymbole,wie Ismen aller Art, die die Menschen immer wieder irreführen und instrumentalisieren, werden nach und nach ihre Bedeutung einbüßen. Globales Denken wird die Oberhand gewinnen (müssen). Dank der modernen Medien wissen wir schon sehr viel voneinander in einer sehr eng zusammengerückten Welt, zuviele, auch wirtschaftliche Interdependenzen bestehen bereits, um noch allzu einseitige Meinungen, allzuviele Vorurteile dauerhaft installieren zu können. Mag sein, dass es noch drei, vier Generationen dauert, bis wirklich auch die größten Fanatiker erkannt haben, dass mit Gewalt nichts, rein gar nichts, dauerhaft erreicht werden kann.
Aristoteles weist uns eine Möglichkeit, lernen wir die Segel richtig setzen, lernen wir in Frieden mit einander auszukommen, räumen wir alles weg, was zu einseitigen Betrachtungen, zu Vorurteilen, auf Grund mangelndes Wissens, mangelnder Bildung beiträgt. Teilen wir die unermesslichen Schätze dieser Erde. Sie ist unser aller einzige (Überlebens-) Chance.
dieter

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