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 Dieter's Tagebuch 2013
Dieter Offline



Beiträge: 181

04.09.2013 00:12
Von Trient nach Verona antworten

Für die Statistik:101km, 270Hm

Die Stille ernährt.
der Lärm verbraucht

Reinhold Schneider

Gleissend klarer Spätsommermorgen. Wir verabschieden uns von Don Claudio Bolla und sind alsbald auf dem Radweg am Damm der Etsch, die nun schon viel träger dahinfließt und damit zur Heimstatt vieler Enten wird. Sie hat mittlerweile die Breite des Inn etwa bei Schärding angenommen. Vom Damm aus überblicken wir unendlich große Weinanbauflächen, die wie ein einziges riesiges grünes Dach wirken. Apfelbäume und knapp vor Verona auch Pfirsichbäume,runden die Palette ab.
Mitunter fahren wir auch vom Damm herunter und sind dann inmitten der hochgezogenen Weinstöcke mit ihren schweren Trauben. Auch heute noch einige Burgen und Klöster auf
Anhöhen.
Nach etwa 50km werden der erste Oleander, Olivenbäume und zu unserer Überraschung zwischen den Weiden am Ufer auch etliche Feigenbäume sichtbar, deren reife Früchte wir
mit Begeisterung verzehren.
Das Mittagessen genießen wir nach einem Anstieg in einem gepflegten Restaurant. Dann geht es mit endlich wieder funktionierendem Navi ins Salesianische Institut nach Verona. Nach kurzer Einweisung durch Don Poles und Erledigung der Reinigungsarbeiten nehmen wir 2 Großraumtaxis in die Innenstaadt. Eine kleine Besichtigungsrunde und das anschließende
Abendessen bilden den Abschluss des heutigen Tages. Die Stille, wie wir sie beim Radfahren
immer wieder erleben können, ist ein nicht unerheblicher Erholungswert.Ein unersetzliches Refugium, wie auch Reinhold Schneider meint.
dieter

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