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Friedensradfahrt nach Bosnien-Herzegowina im September! Vorbereitungstreffen am 30.4./1.5. im Hippolythaus
Der Internationale Versöhnungsbund (österreichischer Zweig) mit Pete Hämmerle und Sepp Gruber von der Betriebsseelsorge ST. Pölten initiieren eine Radfahrt für Frieden und Versöhnung in Bosnien/H. Diese Radtour wird von Frauen und Männern aus ganz Österreich, einem Briten und mehreren Bosniern/innen vom 2. – 23. September 2011 bestritten. Man startet in Wien mit dem Ziel Sarajevo, wobei die Route über eine Woche durch ganz Bosnien-Herzegowina führt. Die Gruppe der Radfahrer/innen wird 25 Teilnehmern/innen umfassen. Im Mittelpunkt der Radfahrt stehen der Frieden und die Versöhnung in Bosnien Herzegowina. Das Ziel ist, wie die Radfahrer/innen es formuliert haben, eine „Verbundenheit zwischen den Menschen hier und Bosnien zu schaffen“ und „die Anliegen der lokalen Friedensgruppen in Bosnien zu stärken“. Zugleich soll dieses Unternehmen ein „Symbol für ein friedliches Zusammenleben aller Volksgruppen sein und den Menschen Mut machen zum freiwilligen Engagement". Darüber hinaus wollen die Radfahrer/innen durch das eigene Beispiel auch das ökologisches Bewusstsein fördern sowie die Verbundenheit mit Europa zeigen. Über das Wochenende vom 30. April zum 1. Mai haben sich 18 Teilnehmer/innen mit den verschiedenen Aspekten ihrer "Mission" auseinandergesetzt. Neben Fragen der aktiven Gewaltfreiheit stand auch die Geschichte Bosien-Herzegowinas, der Krieg und seine Folgen für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik im Land wie auch auch mögliche Zukunftsperspektiven auf dem Programm des Vorbereitungstreffens. Ebenso wurden die grundlegenden Zielformulierungen für die "Radfahrt für Frieden und Versöhnung" von der Gruppe gemeinsam erarbeitet. Neben Pete Hämmerle, dem Geschäftssführer des IVB/öZ (Wien), der die Tagung nicht nur gemeinsam mit Sepp Gruber (Betriebsseelsorge St. Pölten) vorbereitete sondern auch den inhaltlichen Input zu den Aspekten eines solchen Projektes wesentlich lieferte konnten die Radler/innen-Gruppe auf die wichtige und vielfältige Unterstützung von Niederösterreichern/innen mit bosnischem Hintergrund zählen. Die aktuellen Einblicke und Einsichtes eines Ehepaares aus Sarajewo (zu Besuch bei Verwandten in St. Pölten) waren sehr interessant und informativ. Die oft bitteren Erinnerungen und Erfahrungen der Vergangenheit auch Erlebnisse und Geschichten aus der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Realität, die man durchaus als sehr verfahrene Situation beschreiben kann, haben ein realistisches aber keineswegs negatves Bild von Bosnien – Herzegowina hinterlassen. Einerseits gibt es zwar seit 16 Jahren keinen Krieg, aber von einem echten Frieden und gelungener Verständigung zwischen den Volksgruppen kann nicht die Rede sein. Schritte der Annäherung und kleine konkrete und symbolische Taten der Unterstützung (z. B. das Roma-Projekt von VIDRA, einer jungen NGO vor Ort) und Bestärkung in der Verständigung und des wirtschaftlichen Aufbaues, soll denn auch das Hauptziel der Friedens- und Versöhnungsradfahrt sein.
Bild 1 (im Hof des BH St. Hippolyt): stehend v.l.n.r: Zäcilia Mayr, Gerhard Havlik, Dieter Zumpfe, Selma & Haris Hajrulahovic, Emina Eppensteiner, Alma Enzinger, Werner Ertl, Joschi Mann, Leopoldine Macher, Heinz Kubicka, Hubert Fasching, Eva Mayerhofer, Walter Buder, Josef Spernbauer - am Boden: Sepp Gruber, Pete Hämmerle, Waltraud Schauer, Zorica Primorac
Bild 2 (im Seminarraum): (v. l.) Leopodine Macher, Zorica Primorac, Dieter Zumpfe, Werner Ertel, Heinz Kubicka, Eva Mayeerhofer, Josef Mann, Waltraud Schauer und Pete Hämmerle.

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