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Dieses Thema hat 0 Antworten
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 Aufgeschoben - nicht aufgehoben (!)
buwal ( gelöscht )
Beiträge:

16.01.2011 22:22
Erläuterung zur Absage, Werner Ertel antworten

"... die Verantwortlichen der EU in Brüssel geben mir zu verstehen,[/b] daß die Europäische Union selber keine weiterreichende Verantwortung für die Zukunft in Nahost übernehmen will.

Prof. Anton Pelinka "erklärte (mir) bei der Präsentation des neuen Buches Friedensmacht Europa (Hsgb. Herwig Büchele und Anton Pelinka) - im Festsaal der Nationalbank - auf meine Anfrage, daß sich Israel nach dem 2. Weltkrieg aus verständlichen Gründen die USA als Schutzmacht erwählt habe. Europa werde sich kaum stärker im Nahen Osten engagieren. Außerdem könne die EU nicht mit einer Stimme sprechen: Frankreich habe einen anderen Zugang zum Nahostproblem als Deutschland.

In letzter Zeit mehren sich die Skeptiker und Pessimisten, was ein friedliches Nebeneinander von Juden und Arabern im Rahmen einer Zweistaatenlösung Israel und Palästina betrifft. Die radikalen Siedler seien nicht nur eine Macht in Israel, sondern würden bereits schrittweise die Macht übernehmen. Dann sei ein Krieg unausweichlich, hört man von Nahost-Experten. - Berta von Suttner hat mit ihrem Aufruf "Die Waffen nieder" vor hundert Jahren den Ersten Weltkrieg nicht verhindern können.

Ich hoffe weiter, daß es gelingt, einen "europäischen Kreuzzug von friedlichen Pedalrittern" gen Jerusalem in Bewegung zu setzen. Wenn aus jedem EU-Land nur zehn Friedensbewegte mitradeln, wären wir schon an die 300 Friedensradler, die Kandidatenländer miteingeladen und miteingerechnet. Diese Zahl wird nicht so leicht zu übersehen sein.
Und wenn uns nichts anderes gelingt, als den Menschen im Nahen Osten zu verstehen zu geben, daß wir an ihrem Schicksal Anteil nehmen und daß uns eine friedliche Zukunft für alle in Nahost ein Anliegen ist, dann wird es nicht umsonst gewesen sein. - Die zehn Teilnehmer jedes EU-Landes können in ihrer Heimat nach der Rückkehr dafür sorgen, daß das Nahost-Problem verstärkt wahrgenommen wird - ähnlich unserer Wien-Jerusalem Friedensradfahrt 2009: Joschi (Mann), Karl (Reinberg) und meine Wenigkeit sind im vergangenen November in Oberschützen bei PAX CHRISTI Burgenland mit Film und Diskussion zu Gast gewesen - wir sind auch in den nächsten Tagen, am 21.Jänner, in der Pfarre Perchtoldsdorf (südlich Wien)eingeladen, vor rund einhundert Interessierten zu sprechen.
Eine Vernetzung bahnt sich an mit Ina Edelkraut, Berlin, und ihrem Nahost-Friedensfestival am 2./3.Juli am Brandenburger Tor an; auch Bike for Peace Deutschland zeigt Interesse, bei Brüssel - Jerusalem mitzumachen.

Ich arbeite daran, daß die gesamteuropäische Friedensradfahrt im Jahr 2012 stattfinden kann und werde auf unserer Seite - http://www.friedensradfahrt.eu - laufend berichten.

Shalom, Salam, Frieden
Werner Ertel, Melk a.d.Donau
16. 01. 2011

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