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 Dieter's Tagebuch
Dieter Offline



Beiträge: 181

21.05.2009 21:30
38.Reisetag(20.5.2009):von Netanya nach Jerusalem antworten

Tu erst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst du
das Unmögliche.


Franz von Assisi


Für die Statistik:107,9 km,reine Fahrzeit 6h34min,Durchschnittsgeschwindigkeit 16,4km/h,1364 Höhenmeter


Die letzte Etappe vor unserem großen Ziel.Alles schien immer noch ein bißchen Traum zu sein und doch gewann er mit jeder Kurbeldrehung mehr und mehr an Realität.
Durch ein Missverständnis kam es dazu,dass ein paar Radfreunde den Weg über die Autobahn wählten,während die Mehrheit sich über eine weniger befahrene Straße
Jerusalem näherte.Wir zelebrierten die Annäherung geradezu und genossen jeden Meter der nunmehr so klein gewordenen Reststrecke durch betonte Langsamkeit.
Je näher wir unserem Endziel kamen,desto mehr erschwerten allerdings ständige Anstiege die ungetrübte Vortreude.Ein letztes Mal stellte sich der Weg ,den wir mit
Beharrlichkeit verfolgt haben unseren Ambitionen entgegen.Wir kamen von Norden auf die Stadt zu.Endlich-- der erste Blick von einer Anhöhe(beim Grab des Samuel) auf Jerusalem.Kurzes Innehalten der Gruppe,Wechsel des Radtrikots gegen unser Logoleiberl und entspanntes Hinunterrollen bis zur ...Ortstafel.Fotoshooting vor dieser Tafel.
Erste Freude,dann Weiterfahrt über mehrere Stadthügel bis zum Damaskustor, E n d s t a t i o n.Die "Autobahngruppe" war schon da.Wir fielen einander glücklich in die Arme--ein unbeschreibliches Gefühl der Freude ,aber auch der Erleichterung befiel uns.Der kurze Weg durch das Damaskustor zum österreichischen Hospiz war für uns
so etwas wie ein kleiner Triumphzug.Dort wurden wir sehr herzlich aufgenommen.Das letzte Quartier vor unserem Rückflug.Entspannt und voller Vorfreude auf das morgige
"Programm" bedachte ich vor dem Einschlafen die Worte Franz`von Assisi:das unmöglich Scheinende war wahr geworden.


Dieter

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