sind wir heute in diesem unbeschreiblich haesslichen, viel zu pompoesen, touristenueberstroemten Badeort Netanya gelandet. Das Militaer hat uns am checkpoint nach 4 Stunden Wartezeit den Zugang zur Westbank verweigert. Aber wenigstens haben wir nach 140 km einen Platz zum Schlafen und sind Jerusalem in greifbare Naehe gekommen. Sonst geht es uns allen gut, wie schon so oft: geschafft aber gluecklich. lg Martin
Es freut mich von ganzem Herzen, dass Ihr nun um Haaresbreite dem Ziel der Friedensradfahrt nahe seid.
Meine Nachbarn, die sonst mit der Kirche wenig am Hut haben, lesen interessiert die Informationen auf der homepage. Ja sogar einen Ordner über sämtliche Medieninformationen hat sich einer angelegt. Sie sind über den Bericht im Bezirksjournal auf die Friedensradfahrt aufmerksam geworden. Eine alte Frau sprach mich an: "na du Weltenbummlerin wieder im Lande, wenn sie Zeit haben würde ich mich freuen, wenn sie mir von der Reise erzählen." Auch in der Schule meines Kindes sind viele begeistert. Gespräche mit Interessierten, die mitfahren möchten, falls es eine Wiederholung, bzw. Fortsetzung der Intention geben sollte, haben sich gemeldet.
Ich würde gerne die Ankunftzeit am Samstag und Sonntag Eures Rückfluges wissen. Ich habe vor mit dem Fahrrad zum Flughafen zu kommen.
Die Macht des Mititärs, der Regierungsgewalt wird durch das Vertretungsverbot offensichtlich - ja Kriegsstimmung, Befehle befolgen. Mir scheint in einem Getho werden die Palästinenser eingegrenzt. Genozide, systhematische Morde. Friedensarbeit ist notwendig.
ich habe ein Gedicht geschrieben.
Geliebt sind wir Geliebt bist Du Geliebt bin ich
Ich lebe in der Hoffnung Die Saat der Liebe trägt Früchte - eines Tages Friede gedeiht mit Liebe Ich lebe in der Hoffnung, im Glauben, dass die Liebe niemals vergeht.
"Die Menschen haben in der Geschichte Auf der ganzen Welt Immer wieder Enklaven der Liebe geschaffen Durch aktive Solidarität und mit Blick auf eine umfassende Befreiung der Völker, der gesamten Menschheit.
Um dieses neue Gesellschaft zu schaffen, müssen wir die Hand in Freundschaft ausstrecken, ohne Bitterkeit, ohne Hass, auch wenn wir zugleich in unserem Bemühen um die Verteidigung der Wahrheit und Gerechtigkeit niemals nachlassen Wir wissen, dass wir mit geballten Fäusten nicht aussäen können Für die Saat müssen wir die Hände öffnen."
(Perez Esquel - Friedensnobelpreisträger)
Dass die Liebe niemals vergeht Ich lebe in der Hoffnung, im Glauben Friede gedeiht mit Liebe Die Saat trägt Früchte - eines Tages Ich lebe in der Hoffnung
Geliebt bin ich Geliebt bist Du Geliebt sind wir
Die vorangegangen und die abschließenden Worte sind von mir.
Die Zeit vergeht so schnell, doch Spuren hinterlassen hat die Reise in meinem Herzen. Ich werde, die Samen pflegen und hegen, weitergeben was mir zut Teil geworden ist.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen. Liebe Grüße an alle. Zäzilia