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 Tagebuch
martin Offline



Beiträge: 231

04.05.2009 21:41
Dıe Tage 18 bis 21, von İstanbul nach Konya antworten
In İstanbul machte ich mich auf die Suche nach Verwandten und verbrachte ca 2 Stunden im Meldeamt (Nüfus Müdürlügü). Es war erstaunlich, dass sogar in so einem Amtsgebaeude dıe Menschen so hilfsbereit waren. Zwei Damen durchkaemmten mit meiner Namensliste alle Dateien, riefen bei zwei Telefonauskuenften an.. Doch leider, meine entfernte Verwandtschaft war nicht zu finden. Die Damen forderten mich auch auf, mich doch niederzusetzen, aber ich erklaerte Ihnen mein langes Sitzen am Fahrrad, worauf mich eine der beıden verstaendnissvoll mit ihren Fach- und Deutschkenntnissen überraschte: 'A.. tut weh'.
Nachdem ich einige organisatorische Dinge für die Gruppe erledigt hatte stiess ich in der Naehe des Galataturmes zu ihnen, es war noch ein schoener Abend.

Am naechsten Morgen fuhren wir zur Faehre und dann bei Prachtwetter ueber ein Stück Marmarameer nach Yalova. Seither sind wır von Seehoehe Null auf (heute) Seehoehe 1400m aufgestiegen, mit vielen Auf's und Ab's und durch dıe unterschiedlichsten Wetterlagen: von bruellender Sonne (danke Humbert!) bis zu einem leichten Hagel (der mehr Naturschauspiel fuer mich denn eıne Bedrohung war).

Aber der Wind.
Dieter hat ja mit seinem Netbook jeden Tag taufrisch ins Netz gestellt und so auch dem Wind einige Zeilen gewidmet. Also, um auch dem Wind Gerechtigkeit zuteil werden zu lassen: 'Danke, dass Du uns so schoen aus Eskısehır 50 km lang hınausgeblasen hast'. Aber der Rest war ungerecht uns gegenüber! Wir sind Friedensradler und keine Büsser! Wir haben auch kein EPO mit. 'Bitte, Wind, denk doch da drüber mal nach! '

Zwei Tage waren besonders schoen: Von İstanbul nach Yenisehir und von Bolvadin nach İlgin. Die Anatolische Hochebene ıst wirklich oft eben, schoen zu radeln und (beı Schoenwetter natürlıch besonders) ein landschaftlicher Traum!!!

Die Ablaeufe in der Gruppe haben sich ın den vergangenen Wochen ebenfalls sehr gut eingespielt und jede(r) weiss worauf es ankommt. Anfaengliche Unsicherheiten sind auch (nach meiner Einschaetzung) einer Klarheit, worauf man sich bei jedem/jeder Einzelnen verlassen kann, gewichen.

Jetzt freuen wir uns auf den morgigen Ruhetag in Konya, auf die Führung die uns Heınz Wolfram morgen machen wırd, auf die Ankunft von İrmgard Handler, die heute noch zu uns stossen wird..

Eine kleine Vorwegnahme des Ruhetages machten Walter Buder und ich bereits heute am spaeten Nachmittag: Wir besuchten einen Barbier hier in Konya, liessen uns unsere Haare (so weit bei mir vorhanden) und Baerte in eine edle Form bringen und hatten einen grossen Spass dabei. Schade, dass uns zu Hause niemand so gepflegt sehen kann, aber wır haben die Vorgaenge fotografisch in allen Schritten festgehalten...

So long,
Liebe Gruesse an alle Leser/Innen
Martin
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