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 Dieter's Tagebuch
Dieter Offline



Beiträge: 181

24.04.2009 21:59
12.Reisetag(24.4.2009):Von Kostenec nach Plovdiv antworten


Achtsamkeit

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal.


Talmud


Für die Statistik:96Km,reine Fahrzeit 4h15min.,durchschnittliche Geschwindigkeit 22,6 km/h, Höhenmeter 158m

Im Wellnesshotel hätte es erst ab 10h Frühstück gegeben.Wir wollten aber möglichst bald in Plovdiv sein,um diese zweitgrößte Stadt Bulgariens mit ihrer interessanten
historischen Vergangenheit noch besichtigen zu können.So beschlossen wir, unterwegs zu frühstücken.Auch der strahlende Sonnenschein begünstigte einen frühen
Start ,dem sehr rasch eine sehr,sehr frostige Abfahrt folgte.Wir rollten von etwa 800m auf 500m Seehöhe hinunter.Bewegungslos erstarrten wir auf unseren Rädern,vor allem unsere Finger,die meisten hatten nur die fingerfreien Radhandschuhe,wurden auf eine sehr harte Probe gestellt.Wie sich dann herausstellte hatte es nur +2Grad´.
Ein elegantes Kaffeelokal .das wir nach endlosen ca 20 Minuten erreichten war wie eine Erlösung.Es dauerte etwa 2 espressi lang bis ich meine Finger wieder bewegen
konnte.Die weitere Fahrt wurde dann jedoch immer mehr zum Vergnügen.Noch ein Blick zurück auf die schneebedeckten Berge ,an deren Abhang wir übernachteten
Bei leichtem Rückenwind und fallendem Gefälle ging es zunächst einem Gebirgsfluß in einem schmalen Tal entlang.Später traten die Berge immer mehr zurück und
wir radelten in die offene Ebene hinaus.Die Ostsonne schien uns ins Gesicht und begann uns allmählich zu wärmen.Die günstigen Bedingungen erlaubten ein hohes
Durchschnittstempo,das erst durch Umleitungen und Ampeln in unserem Zielort wieder gebremst wurde.Zuvor hielten wir noch Mittagsrast in Pazardzhik.
Am Stadtrand von Plovdiv wurden wir in Empfang genommen und zu unserem Quartier geführt.Nach längeren Waschzeremonien und Umräumaktionen für die wir dank
der frühen Ankunftszeit nunmehr Zeit fanden,ging es zur Stadtbesichtigung.Eine schöne Altstadt mit der Konstantinkirche,ein herrlicher Blick über die Stadt, gemütliches Kaffeegeplausche,das antike Theater,weitere Kirchen und die Moschee waren Programmpunkte.Schließlich landeten wir zum Abendessen in einem Innenstadtlokal nahe der römischen Ausgrabungen.Nach einem gediegenen Essen und interessanten Diskussionen fanden wir wieder überraschend schnell ohne Irrwege zum Quartier.
Vor dem Schlafengehen sinniere ich über die Weisheit des Talmuds nach.Man braucht nur seine Vergangenheit betrachten,um zu begreifen,wie schicksalhaft die Art
unserer Gedanken unser Leben schon bestimmt haben und noch bestimmen werden.



Dieter


Ich versuche einige Fotos anzuschließen(Fotografen:Heinz Kubicka,Hans Gattringer)

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